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Den Allergien auf der Spur Waren sie noch vor 100 Jahren kaum bekannt, befallen Allergien heute Millionen. Und so mancher geplagte Allergiker fragt alljährlich, wenn die Pollen wieder fliegen: „Warum ausgerechnet ich?“
Woher kommen eigentlich Allergien? Eine spannende Frage, an der zwar fieberhaft geforscht wird, die endgültigen Resultate aber noch ausstehen. Die genauen Entstehungsmechanismen einer Allergie sind (noch) unbekannt. Experten vermuten eine Kombination verschiedener Ursachen, wobei neben der genetischen Veranlagung auch Umwelt, Lebensgewohnheiten und nicht zuletzt die Psyche beteiligt sind. Veranlagung Einer der Gründe sind die „allergischen Gene“, die Eltern ihren Kindern weitergeben. Über ein Drittel der Kinder, deren Vater oder Mutter Allergiker ist, erkrankt später ebenfalls an einer Allergie. Leiden beide Eltern unter Allergien, sind es sogar bis zu zwei Drittel der Kinder. Zum Vergleich: Nur rund jedes zehnte Kind mit gesunden Eltern bekommt im Laufe seines Lebens eine Allergie. Umweltfaktoren Unsere Umwelt hat immer weniger mit einem natürlichen Lebensraum gemein – Luftverschmutzung, belastete Wohnräume und eine ganze Legion chemischer Stoffe in Haushalt, Büro und Nahrung, aber auch exotische Lebensmittel können das Immunsystem überfordern und so Allergien auf den Plan rufen. Lifestyle Hygiene und medizinische Versorgung sind heutzutage so ausgeklügelt, dass zahlreiche Krankheiten oder der Befall von Parasiten (Würmer, Läuse etc.) so gut wie ausgerottet wurden. Wunderbar! Doch manche Forscher sehen genau darin ein Problem in Gestalt eines nun „unterforderten Immunsystems“ – und das sucht sich quasi aus Langeweile neue Feinde. Psyche Auch sie kann durchaus die Bereitschaft des Organismus zu allergischen Reaktionen provozieren. Bestes Beispiel sind die Heuschnupfen-Geplagten, die nur ein Foto mit einer blühenden Wiese sehen müssen, um zu niesen. Unter konkretem Verdacht stehen bei den Allergie-Detektiven in jedem Fall ständiger Stress im Job oder der Familie sowie Depressionen.
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