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Winterhaut braucht besondere Pflege
Temperaturen im Keller, klirrende Kälte, häufiger Wetterumschwung und trockene Heizungsluft machen der Haut in der kalten Jahreszeit mitunter zu schaffen. Im Winter leidet die Haut besonders. Und bei rund 20 Prozent aller Deutschen lautet die Diagnose: Trockene Haut…
… Draußen wie drinnen kommen jetzt viele ungünstige Faktoren zusammen, die der Haut Stress verursachen. Zum einen wird in der kalten Jahreszeit die Fettproduktion der Haut heruntergefahren. Zusätzlich wird ihr durch die äußeren Einflüsse ständig Feuchtigkeit entzogen. So kommt es zu einer Störung des Hydro-Lipidsystems, was bedeutet, dass der Wasser- und Fetthaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Dies ist umso mehr der Fall, je älter der Mensch beziehungsweise seine Haut ist. Je älter das sensible Organ, umso mehr verliert es die Fähigkeit, Wasser zu binden und umso stärker setzt ihm er Winter zu.
„Zum aus der Haut fahren"
Häufigstes Merkmal trockener Haut ist ein unangenehmer Juckreiz. Die trockene Haut spannt, schuppt oft, rötet sich mitunter und neigt zur Bildung von Ekzemen. Das sieht natürlich weder schön aus, noch jugendlich-vital. Spröde Haut ist jedoch nicht bloß ein kosmetisches Problem. Es wird auch die Schutzbarriere Haut nachhaltig geschädigt. Damit haben krankmachende Keime ein leichtes Spiel, Hauterkrankungen ist dann Tür und Tor geöffnet.
Streicheleinheiten gefordert
Intensive Pflege und eine Menge Streicheleinheiten tun der Haut immer und im Winter ganz besonders gut. Nässe, Wind und Kälte belasten den Schutzschild der Haut und er braucht Hilfe von außen. Neben geeigneter Kleidung und Kälteschutz durch spezielle Pflegemittel (Kälteschutzcremes für Lippen, Gesicht, Hals, Hände), braucht die Haut eine tägliche Grundpflege. Je trockener sie ist, umso öfter sollte ihr eine Extraportion Fett gegönnt werden. Daher raten Dermatologen jetzt zu fetthaltigen Nährcremes mit regenerierenden Wirkstoffen. Bei richtiger Zusammensetzung kommen Fett- und Wassergehalt der Haut wieder in die richtige Balance. Wer nicht genau weiß, was jetzt das Richtige für seine Haut ist, sollte sich vom Hautarzt oder einer Kosmetikerin beraten lassen.
So bleibt die Haut im Winter fit
• Nach dem Waschen eincremen, ruhig mehrmals täglich nachcremen.
• Hochwertige, rückfettende Waschsubstanzen (u. a. pH-neutral, frei von Konservierungsstoffen) verwenden. Keine Seife!
• Nicht zu heiß duschen oder baden, und nicht zu lange, 15 Minuten sind genug. Wer im Winter gerne in die Wanne geht - am besten mit rückfettenden Badeölen.
• Nicht mit „Reibeisen" sondern mit weichen Handtüchern sanft abtrocknen (nicht abrubbeln).
• Der Haut auch Feuchtigkeit von innen gönnen und täglich mindestens zwei Liter Mineralwasser und Tee trinken. |