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Wenn der Fuß zum Dickhäuter wird Arme Füße! Durchschnittlich viermal müssen sie in ihrem Leben den Äquator umrunden, also rund 160.000 km zurücklegen. Und es wird ihnen nicht einmal gedankt - kaum ein Körperteil wird so vernachlässigt wie der Fuß. |
Füße leiden eingezwängt in zu engen oder schlecht sitzenden Schuhen, schwitzen in reibenden Strümpfen aus Synthetik oder schleppen überzählige Pfunde durch die Gegend. Irgendwann spielen sie nicht mehr mit und machen mit Schmerzen, Fußbrennen oder übermäßiger Hornhautbildung auf sich aufmerksam.
Immer unter Druck Eigentlich ist Hornhaut eine kluge Erfindung der Natur. Sie soll die Haut dort schützen, wo sie besonderer Beanspruchung ausgesetzt ist. Babyfüße haben noch kaum Hornhaut. Erst der Druck des Körpergewichts führt im Laufe der Jahre zur immer stärkeren Ausbildung an den Fußsohlen. Bei mangelnder Pflege wird sie immer dicker und manchmal so ausgeprägt, dass sie hart wird, empfindungslos und spröde. Bilden sich dann auch noch Risse, ist Gefahr im Verzug. Jetzt haben Bakterien und Pilze ihre Chance, in den Körper einzudringen. Die Folge können unangenehme Entzündungen sein. Besonders bei Diabetikern ist das sehr gefährlich. Zuviel Hornhaut sollte deshalb regelmäßig entfernt werden.
Sanfte Pflege Wer seinen Füßen allerdings mit Hobeln oder Rasierklingen zu Leibe rückt, riskiert Verletzungen, wenn er nicht genau weiß, wie diese Instrument zu handhaben sind. Sanftere Mittel zur Reduktion der Hornhaut sind spezielle, gleichzeitig pflegende Cremes, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Verdickte Haut wird wieder geschmeidig, unangenehme, schmerzende Risse verschwinden. Regelmäßige Fußpflege senkt das Risiko einer Fußpilzerkrankung und bei Diabetikern das Risiko eines diabetischen Fußes.
Bei starker Hornhautbildung, die sich immer wieder an ganz bestimmten Stellen der Füße zeigt, sollte man einmal sein Schuhwerk überprüfen – vielleicht gibt es Druckstellen, weil die Passform nicht stimmt. |