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Noch sind Schmuddelwetter, Kälteeinbrüche und Schneeschauer an der Tagesordnung, und es besteht die Gefahr, sich eine Erkältung zuzuziehen. Erkältungen haben in der Regel auch einen quälenden Begleiter im Gepäck. Er ist lästig und er lässt sich nicht unterdrücken. Manchmal ist er trocken und schmerzhaft, manchmal produktiv und schleimlösend: Husten. Lesen Sie mehr…
Sinnvoll, aber trotzdem lästig Eigentlich ist Husten ein wichtiger Schutzreflex und bedeutendes Alarmsignal des Körpers. Zum Beispiel wenn man sich verschluckt, also ein Bissen in die Luft- anstatt in die Speiseröhre rutscht. Dann befreit der Hustenreflex die Luftröhre von dem Fremdkörper und verhindert so ein Ersticken. Seine Aufgabe ist es, die Atemwege zu reinigen: von Staub, Fremdkörpern oder Krankheitserregern. Doch so sinnvoll er auch ist, bei einer schweren Erkältung stresst und schwächt jeder Hustenanfall den sowieso schon angegriffenen Körper zusätzlich. Die Muskulatur der Bronchien verkrampft dank der ständigen Hustenattacken - es droht eine akute oder sogar chronische Bronchitis, mitunter - dank sich in den schwachen Bronchien ansiedelnder Bakterien - auch eine Lungenentzündung. Es ist also sinnvoll, den Husten so früh wie möglich zu bekämpfen.
Produktiv oder trocken? Die Wahl des richtigen Medikamentes ist abhängig von der Art des Hustens. Ist er eher produktiv, das bedeutet, dass Schleim abgehustet wird, oder ist er eher trocken, also ohne Schleimauswurf? Meistens treten bei einer Erkältung beide Formen auf. Am Anfang ist der Husten trocken. Dann lassen sich mit einem Hustenstiller die quälenden Hustenattacken mildern. Schreitet die Infektion fort, bildet sich in den Atemwegen Schleim, der die Krankheitserreger abtransportieren soll. Der Husten hat jetzt die Aufgabe, die Flimmerhärchen dabei zu unterstützen, den zähen Schleim loszuwerden. Denn wenn er in den Bronchien bleibt, droht im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung. Setzt diese produktive Phase ein, dann sollten die Atemwege bei ihrer wichtigen Arbeit durch Schleimlöser unterstützt werden. Sie verflüssigen das Sekret und erleichtern den Abtransport und das Abhusten. Hustenstillende Medikamente sollten dann nur noch am Abend eingenommen werden, damit der Erholungsschlaf des Kranken nicht durch ständige Hustenanfälle gestört wird.
Gönnen Sie sich Ruhe Neben der Einnahme von Medikamenten ist es wichtig, genug zu trinken und dem Körper Ruhe und Wärme zu gönnen! Es gibt zudem eine Reihe von Arzneitees, die bei Erkältungen, Husten und Schnupfen den Organismus sanft unterstützen, ebenso wie Einreibungen des Oberkörpers mit Erkältungsbalsam. Wer sich fit fühlt, darf aber auch mit einer Erkältung einen Spaziergang im Freien machen. Die frische Luft tut gut und gleicht die trockene Raumluft aus, das entlastet die Atemwege. Bei Minustemperaturen empfiehlt sich allerdings, sie mit einem Schal vor dem Mund vor der Kälte zu schützen.
Wann sollte der Arzt aufgesucht werden? Dauert ein trockener Reizhusten länger als ein bis zwei Wochen, sollte der Arzt konsultiert werden. Gleiches gilt bei hohem Fieber, bei blutigem, gelbem oder grünem Auswurf und bei Husten, der sich trotz Behandlung verschlimmert.
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